"The worst thing you write is better than the best thing you didn't write."

Sonntag, 11. März 2012

Männer in Kneipen...

"Männer in Kneipen sind Männer in Kneipen; weder gescheitert, noch erfolgreich - einfach nur Männer in Kneipen, die froh sind, dass man ihnen zuhört, während sie in Ruhe ihr Bier trinken können."



Danke, Patrick Salmen.

LG / Gbral

Dienstag, 6. März 2012

Rainy days, lonely days.


Fortsetzung der Geschichte eines Mannes in einer Stadt, umgeben von Menschen, Alkohol und einem Herz, gegen das er vergeblich ankämpft.

LG / Gbral.

Sonntag, 4. März 2012

Il avait raison.


"If you are lucky enough to have lived in Paris as a young man,
then wherever you go for the rest of your life, it stays with you,
for Paris is a moveable feast."

- Ernest Hemingway

Montag, 20. Februar 2012

Nevermore.


Tim Burtons Hommage an Edgar Allen Poe und seine rabenschwarzen Geschichten! Ein junge, der in die Welt der Bücher eintaucht und sich in ihr verliert. Na, so unähnlich sieht der mir gar nicht! ;-)

Gbral


Samstag, 18. Februar 2012

Ubi sunt qui ante nos in mundo fuere?

Der nächste Text ist recycelt (ursprüngliche Version ist der Upload vom 17.10.11).
Er entstand dazumals sozusagen als Puzzle, in das ich einige Gedanken einverarbeitete, welche ich im Zusammenhang einiger spätmittelalterlicher Denkweisen gelernt hatte. Ur-Anstoss war - wie sooft - Signiore Eco mit dem wunderschönen Epilog seines "Der Name der Rose", weiter ging es dann mit "Herbst des Mittelalters" von Johan Huizinga.
Nun habe ich noch einen weiteres Motiv hineinverflechtet: Es handelt sich um den "Ubi Sunt?"-Gedanken, welcher für mich eine höchst tragische und doch wunderschöne Traurigkeit über die Vergänglichkeit allen Seins besitzt. Am deutlichsten in Bernhard von Morlays De contemptu mundi sichtbar:

"Est ubi nunc Babylonia? Wo ist nun der Glanz Babylons?
Wo ist nun der furchtbare Nebukadnezar, und des Darius Kraft, und jener Cyrus?
Wie ein Rad, das mit Kraft gedreht ist, schwanden sie dahin;
Ihr Ruhm bleibt übrig, er festigt sich - sie aber vermodern.
Wo ist nun die Julische Kurie, wo die Julische Prozession?
Caesar, du schwandest dahin! Und du bist der Grimmigste in der ganzen Welt
und der Mächtigste gewesen!
[...]
Wo ist nun Regulus? Und wo Romulus, und wo Remus?
Dem Namen nach steht die gestrige Rose noch da -
und uns bleiben die nachten Namen!"





Weitere in diesem Text verarbeitete Fragmente sind z.B. diese:

"Gott ist ein lauter Nichts, ihn rührt kein Nun noch Hier;
Je mehr du nach ihm greifst, je mehr entwird er dir."
- Angelus Silesius (1624-1677)

...und...

"Ich will noch ein weiteres sagen,das noch wunderlicher klingt: ich behaupte in allem Ernst, daß diesem Lichte auch nicht genüget an dem einigen, in sich ruhenden göttlichen Wesen, welches weder gibt noch empfängt; vielmehr will es wissen, von wannen dieses Wesen komme, es will in den einfältigen Grund, in die stille Wüste, in die niemals irgendein Unterschiedliches hineingelugt hat: nicht Vater noch Sohn noch heiliger Geist; in dem Innersten, wo niemand heimisch ist, da erst finndet dieses Licht Genügen, und dem gehört es inniger zu als sich selber. Denn dieser Grund ist eine einfältige (aller Besonderung bare) Stille, die unbeweglich in sich selber ruht. [...] daß sie sich wirft in die wüste, öde Gottheit, wo weder Werk noch Bild ist, auf daß sie sich da verliere und versenke in die Einöde."
-  Meister Eckhart, Predigten

...und...

"Du [Gott] bist gleich einer allerweitesten, allerebensten und unermeßlichen Einöde, in der der wahrhaft fromme Geist, gereinigt von jeglicher Liebe zu etwas besonderem, von oben erleuchtet und gänzlich entzündet, umherschweift, ohne sich zu verirren, und sich verirrt, ohne umherzuschweifen, selig vergeht und unvergänglich genest."
- Dionysius der Kartäuser (1402-1471)

...und...

mehr will ich gar nicht weiter verraten, schliesslich zählt nun (und hier) einzig das Schlussdings. Und ebendieses folgt hier, (erneut, ich weiss!) begleitet von dieser Musik:



Gbral, der Totentänzer


P.S.: Und als Antwort der Frage des Titels, lasse ich das Buch Baruch (3,16-19) sprechen:
"Exterminati sunt et ad inferos descenderunt et alii loco eorum exsurrexerunt..."
"Ausgelöscht sind sie und in die Unterwelt hinabgestiegen, und andere sind an ihrer Stelle emporgekommen..."

50er Post zum 1ten Jubiläum!



Keinem ist's entgangen! Gestern, der 17. Februar 2012, ist mein bescheidener Blog 1-Jährig geworden! Ein Grund zum feiern, frohlocken und - natürlich - sich auf ein weiteres Jahr voller verschiedenster Texte und Schnippsel, halbpatzigen Versuchen und Gefühlsduseleien freuen! :-)

Stets der Eure,

Gbral

Dienstag, 14. Februar 2012

The only thing worth writing about.

"Our tragedy today is a general and universal physical fear so long sustained by now that we can even bear it. There are no longer problems of the spirit. There is only one question: When will I be blown up? Because of this, the young man or woman writing today has forgotten the problems of the human heart in conflict with itself which alone can make good writing because only that is worth writing about, worth the agony and the sweat. He must learn them again. He must teach himself that the basest of all things is to be afraid: and, teaching himself that, forget it forever, leaving no room in his workshop for anything but the old verities and truths of the heart, the universal truths lacking which any story is ephemeral and doomed--love and honor and pity and pride and compassion and sacrifice. Until he does so, he labors under a curse. He writes not of love but of lust, of defeats in which nobody loses anything of value, and victories without hope and worst of all, without pity or compassion. His griefs grieve on no universal bones, leaving no scars. He writes not of the heart but of the glands.
      Until he learns these things, he will write as though he stood among and watched the end of man. I decline to accept the end of man. It is easy enough to say that man is immortal because he will endure: that when the last ding-dong of doom has clanged and faded from the last worthless rock hanging tideless in the last red and dying evening, that even then there will still be one more sound: that of his puny inexhaustible voice, still talking. I refuse to accept this. I believe that man will not merely endure: he will prevail. He is immortal, not because he alone among creatures has an inexhaustible voice, but because he has a soul, a spirit capable of compassion and sacrifice and endurance. The poet's, the writer's, duty is to write about these things. It is his privilege to help man endure by lifting his heart, by reminding him of the courage and honor and hope and pride and compassion and pity and sacrifice which have been the glory of his past. The poet's voice need not merely be the record of man, it can be one of the props, the pillars to help him endure and prevail"

- William Faulkner,  Nobel Prize Speech, Stockholm, 1950